Seelenrückholung

Erlebt man ein traumatisches Geschehen, kann es zu einem so genannten "Seelenverlust" kommen. Es muss sich nicht immer um ein einzelnes einschneidendes Erlebnis handeln. Auch lang andauernde schwierige Lebensumstände können dazu führen, dass Teile der Persönlichkeit abgespalten (in Sicherheit gebracht) werden. Umgangssprachlich heisst es dann z.B. "Ich habe mein Vertrauen verloren."

Irgendwann wird der Verlust jedoch empfunden. Auch wenn es vielleicht keine Erinnerungen an ein konkretes Geschehen gibt, fühlen sich Betroffene oft in ihrer Lebensfreude und -kraft eingeschränkt.

Traumatische Erfahrungen und Anlass einer Seelenrückholung können sein:

  • Kindheitsgeschichten, wie Einsamkeit, sexuelle Ausbeutung
  • akute Ereignisse wie ein Unfall, ein schwerer Verlust, eine Krankheit

Im schamanischen Ritual der Seelenrückholung wird die verlorene Lebenskraft wieder mit der Person zurück verbunden. Damit wird das Trauma verarbeitbar.

Symptome von Seelenverlust:
  • Traurigkeit, Antriebslosigkeit
  • depressive Verstimmung
  • fehlende Erinnerungen
  • das Gefühl, neben sich zu stehen
  • sich kraftlos fühlen
Ritual der Seelenrückholung

Für diese Arbeit begebe ich mich in eine Art Trance und "suche" nach den verlorenen Seelenanteilen. Dabei sehe ich oftmals auch etwas von der Situation, in der ein Seelenverlust stattgefunden hat.

Dann wird die Verbindung der Klientin/des Klienten mit dem Verlorenen wieder hergestellt. Damit kommen oft auch Erinnerungen und Gefühle wieder. Deshalb ist die Integration ein wichtiger Teil der Arbeit. Aber vor allem ist es ein grosses Geschenk, wieder mehr "sich selbst" sein zu können.

Für die Seelenrückholung werden in der Regel drei Termine vereinbart: ein Vorgespräch, das Ritual selbst, die Nachbereitung und Integration.

Presseartikel: Die Seele heil werden lassen (pdf)

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