Für ein Leben dass du liebst

Für ein Leben, dass du liebst

Dieses seltsame Jahr 2020 hat sicher nicht nur mich dazu gebracht, über mein Leben zu reflektieren. Vieles stand auf dem Prüfstein. Die Situation als Selbständige war teilweise recht schwierig. So musste ich z.B. die Praxis eine Zeit lang geschlossen halten. Aber alles in allem bin ich dankbar dafür, dass ich immer wieder Möglichkeiten eröffnen konnte. Danke auch an meine Klient*innen und Teilnehmer*innen, die sich auf manches (Online-)Experiment eingelassen haben. Ihr seid super!

Ich würde niemals tauschen!

Bei allen Schwierigkeiten würde ich nichts anderes machen wollen. Ich geniesse meine Freiheit und die Möglichkeit, mein Leben weitgehend selbst zu gestalten. Ich arbeite mit wunderbaren Menschen und tue, was ich liebe.
Zwar fiel dieses Jahr meine Peru-Reise aus, aber ich habe trotzdem von verschiedenen schamanischen Lehrern gelernt - online. Es war eine überraschend tief gehende Erfahrung. Es funktioniert also wirklich: Die Energie fliesst über Raum und Zeit.

Sei wer du bist und tu, was du liebst 

Vielleicht denkst du ja auch über eine Selbständigkeit nach oder hast schon dein eigenes Geschäft. Für viele Menschen ist diese Form der Arbeit die logische Konsequenz aus ihrem Wunsch nach Freiheit und Selbstverwirklichung - vielleicht auch mit einem Teilpensum. Aber natürlich ist das nicht immer einfach: Am Anfang weisst du vielleicht nicht, wie du starten sollst. Und später gibt es auch manche Durststrecke ...
Bei mir war es so, dass mir mein Weg immer klarer wurde, je besser ich mich selber kennen lernte und verstand.

Ein sehr wichtiges Tool dafür war und ist das Medizinrad. Ich nutze es als Karte und Kompass zur regelmässigen Orientierung.

Angefangen hat alles ganz anders ...

Nach meiner Ausbildung in Naturorientierter Prozessbegleitung begann ich, mit Klient*innen zu arbeiten und Seminare anzubieten. Ich versuchte, mit Flyern, Anzeigen und bezahlten Artikeln, Menschen auf mich aufmerksam zu machen. Und natürlich hatte ich auch eine Website. Die hatte ich selber mit viel Liebe erstellt.
Es kamen auch Leute. Aber es war schwierig. Und dann kamen zum Teil Menschen, die definitiv nicht zu meinen "Lieblingskund*innen" gehörten.
Ich habe wirklich skurrile Sachen erlebt oder fühlte mich einmal sogar unwohl, neben einer Person schamanisch zu reisen. Ich meine: Dabei schliesse ich die Augen und die Tür der Praxis ist weit weg

Woran lag es nur, dass es trotz viel Engagement irgendwie nicht ins Laufen kam? Ich stellte fest, dass ich eigentlich selber nicht wusste, wer ich bin und was genau ich eigentlich wem anbieten möchte. Es war irgendwie nach dem Motto: Das ist für Jede/n gut und hilfreich.

"Alles für alle" ist Nichts für Niemanden 

Denn niemand fühlt sich angesprochen. Meine Kommunikation war so allgemein und unspezifisch, dass sie einfach niemanden erreichte. Aber ich wusste ja selber nicht, wofür ich letztlich stehe.
Die wichtigsten persönlichen Fragen hatte ich für mich nie beantwortet:

  • Wer bin ich und was treibt mich an?
  • Worin sehe ich meine Bestimmung in der Welt?
  • Welche Arbeit will ich machen? In welcher Weise und mit wem?

Wie soll auch eine glaubhafte Kommunikation entstehen, wenn gar nicht klar ist, wer da eigentlich mit wem spricht?

Und dann kam die Wende: Endlich fand ich Antworten

Ich meldete mich zu einem Online-Programm an, das sich speziell an Trainer*innen und Coaches richtete. Ich kannte den Anbieter, weil ich einmal ein Buch von ihm gelesen hatte, das mich sehr inspirierte. Es war für mich ein grosser Schritt. Noch nie hatte ich ich so viel Geld investiert.
Endlich fand ich Antworten auf meine Fragen:

  • Wer bin ich und was treibt mich an?
  • ...

Naja, eben genau die, dich ich vorher schon hatte

Um Klarheit zu finden, arbeitete ich natürlich auch mit schamanischen Methoden und dem Medizinrad. In der Kombination mit dem Fachwissen, z.B. im Marketing, wurde die Sache rund. Heute unterstütze ich andere auf ihrem Weg in eine sinnstiftende und erfolgreiche Selbständigkeit.

Was den Durchbruch brachte

Ich glaube, der Moment, als ich mich entschieden habe, ernsthaft in die Entwicklung meiner selbst und meiner Selbständigkeit zu investieren, war der Durchbruch.
Warum? Ganz einfach: In dem Moment habe ich mich selbst neu definiert:
Ich war diejenige, die in ihre Vision investiert, eine klare Strategie entwickelt und diese dann auch umsetzt. Von da an ging es voran.

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