Vorbilder

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Wärst du auch gerne wie ... XY...?

Hand aufs Herz: Bist du manchmal neidisch auf jemanden?

Wahrscheinlich kennst du diese Situation: Du bewunderst jemanden, bist vielleicht auch etwas neidisch und denkst: "So wäre ich auch gerne". Vielleicht möchtest du genauso erfolgreich als Berater*in, Coach, Therapeut*in, ..... sein. Oder du würdest gerne so unabhängig leben, reisen, eine tolle Beziehung führen, ......... (Du kannst die Liste gerne noch ergänzen.) Oft ist dann der nächste Gedanke "Das schaffe ich nie."

Ich hatte dazu einmal ein Schlüsselerlebnis

Vor ein paar Jahren war ich beim Festival „Roots and Wings“, mit dem eine meiner wunderbaren Lehrerinnen das Jubiläum ihrer Schule feierte. Es waren eine ganze Reihe internationale Gäste da: Schaman*innen, Visionssucheleiter*innen, Gründer*innen eigener Schulen ...
Ich kannte einige von ihnen, hatte zum Teil schon mit ihnen gearbeitet und in vielem sah ich sie als Vorbilder. Mein Blick fiel auf diese Menschen und ich dachte:

Wow! Was die erreicht haben!

Und sofort kam mir der Gedanke: Das schaffe ich selber niemals.

Und dann schaute ich nochmals hin und fragte mich: Möchte ich denn das Leben von X oder von Y leben? Und da kam ein klares NEIN. Was war es also, das mich so sehnsüchtig gemacht hatte?

Ganz einfach: Alle diese Menschen haben etwas Grossartiges geschaffen. Sie sind authentisch und gehen ihren ganz eigenen Weg. Mit ihrer Arbeit helfen sie anderen, ihrerseits herauszufinden, wer sie sind und wohin es gehen soll.

Und da war mir klar: Die Faszination bestand für mich genau darin, wie sie dem Ruf der eigenen Bestimmung gefolgt sind und ihr Leben dieser Berufung gewidmet haben. Von einigen weiss ich, dass dieser Weg nicht immer einfach war.

Durstrecken gehören dazu

Auch die Menschen, die wir bewundern und zu denen wir aufschauen haben ihre Durststrecken und Herausforderungen erlebt. Der wichtige Punkt ist einfach, dass sie sich letztlich selbst treu geblieben und ihrer Vision gefolgt sind.

In dem Moment ist für mich selbst etwas ganz Wichtiges passiert:

Mir wurde klar, dass ich gar nicht so wie X oder Y sein wollte. Ich wollte auch nicht genau das gleiche machen.
ABER ich wollte genauso verbunden mit meinem Inneren sein und aus dem heraus etwas erschaffen – meine ganz persönliche Arbeit und meinen ganz persönlichen Beitrag an die Welt.

Durch dieses Schlüsselerlebnis hat sich mein Fokus geändert: Ich bewundere immer noch viele Menschen. Aber was ich von ihnen lerne, ist nicht, zu "werden wie sie" sondern "ich selbst zu sein" und meinen eigenen Weg zu gehen. Seit Jahren unterstütze ich auch andere Menschen dabei, in ihre Kraft zu kommen, ihre Berufung zu finden und diese im Leben zu verwirklichen.

Und was sagt das Medizinrad dazu?

Im Nordwesten des Medizinrades geht es symbolisch um deine persönliche Emanzipation. Das heisst, an diesem Ort deiner Entwicklung im Rad bist du herausgefordert, dich aus den erlernten Systemen, Regeln und Vorgaben zu emanzipieren und deinen eigenen Weg zu gehen.

Willst du mehr über die Anwendung des Medizinrades wissen? Dann komm in meinen Workshop.

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